Veröffentlicht von Mike Schnoor am 29.03.2009 um 15:32 Uhr.
Faszinierend. Ich schätze Authentizität sehr. Besonders bei Twitter blieb man in der Vergangenheit ja von so mancher Überraschung nicht verschont. Ein ein Raab enttarnte sich als absoluter Fake, ein Herr Calmund gibt immerhin zu, dass offen für ihn gezwitschert wird – doch ein Michael Kessler twittert für die Menschen. Im aktuellen DWDL-Interview reflektiert der Schauspieler und Moderator über seine Aktivitäten mit dem Microblogging-Dienst unter @kesslermichael. Die beste Antwort von Michael ist dabei vor allem diese: “Viele Promis ‘lassen twittern’. Das kam für mich von Anfang an nicht in Frage.”
Ghostwriter, Praktikanten, Stabsassistenzen – alles ist quatsch. Wer mit seinen Fans auf dieser hautnahen Ebene kommunizieren möchte, darf das Ruder nicht aus der Hand geben. Sonst landet man nach einer Weile schnell im Aus, oder ein Wahlhelfer posaunt über falsch eingestellte Tweetdeck-Settings ganz schnell eine politische Botschaft raus, die kurz darauf im offiziellen Polit-Twitter auftaucht. Naja, alles öde, was nicht authentisch ist. Schließlich twittern wir alle ja auch – und das nicht zu knapp.
Doch zurück zum Thema. Twitter ist mehr als nur ein langweiliger Marketingkanal. Ein Prominenter hat mit Twitter bestimmt nicht im Sinn, hier eine neue PR-Schleuder aufzubauen. Twitter dient für Michael als schönes Interaktionsmedium, um mit seinen Fans auf kritischer Ebene produktiv zu sein. Außerdem spielt man neuerdings zwischen den Medien ein wenig Ping-Pong und experimentiert etwas für aktuelle Aufzeichnungen herum. Immerhin konnte er mit seinem Team für die Sendung “Berliner Nacht-Taxe” bereits zwei Twitterer spontan rekrutieren. Diese Form der Kontaktaufnahme könnte dem immer schwerfälligen Fernsehen eine schöne Würze geben.
Ich stelle mir schon im Happywonderland für Twitterer vor, dass man in naher Zukunft auf solche Aufrufe bei Twitter schnell reagieren sollte: Nicht im Publikum? Wer zuerst eine DM sendet, kann um die Million mitspielen! – die Kandidatenshows in Deutschland könnten damit sogar richtige Spannung über den ganzen Tag lang live im TV erzeugen, wenn es nicht alles schon vorher aufgezeichnet wäre. :)
Veröffentlicht von Mike Schnoor am 25.03.2009 um 09:07 Uhr.
Mittlerweile erreicht man den Punkt, an dem man des Bloggens wirklich überdrüssig wird. Es treiben sich Gestalten im Netz herum, denen man niemals die Tür öffnen würde. Genauso ist es beim Bloggen. Hier ist mein Haus und mein Heim. Niemand darf ungefragt rein. Außer über Kommentare. Und die müssen authentisch sein. Daher mein Aufruf an die dunklen Gestalten des Web: Verzieht euch, ihr kleinen SEO-Blogspammer! Denn nach mehreren Jahren habt ihr jungfräulichen Mini-Agenturen und Einzelunternehmer es immer noch nicht verstanden, dass Blogger keine Linkschleudern für euren SEO-Müll sind. Blogger schreiben worüber sie gerne schreiben wollen, und wenn sie einen Dienst in einer Liste nicht aufnehmen wollen, bleibt es ihnen überlassen. Freundlich darauf hinweisen ist eine Sache, das legitimiert auch den einzelnen Kommentar. Aber über Tage und Wochen lang mittels erneuten Kommentaren es trotzdem zu versuchen, irgendwie den ollen Link in meinem Blog zu publizieren, ist einfach ein “Pfuibah”.
wir machen Promotion für die Seo**** GmbH und da wir festgestellt haben, dass Sie sich an der aktuellen (und völlig unwahren) Diskussion über das Unternehmen nicht beteiligt haben, erlauben wir uns Sie zu fragen, ob Sie auf Ihrem Blog eventuell den folgenden Text (ungekürzt oder gekürzt, wie Sie wollen) abbilden könnten. Wir wären Ihnen hierfür sehr dankbar. Wenn Sie auf Seo**** linken wollen, bitte www.seo***.de
Wunderbar ist das Satzkonstrukt “da wir festgestellt haben, dass Sie sich an der [...] Diskussion nicht beteiligt haben”. Nun frage ich mich ernsthaft, ob man von mir erwartet, dass ich zu jedem Mist, der im Internet diskutiert wird, meinen eigenen Senf ablasse? Guten Morgen! Schon einmal nachgedacht?
Erstens entscheide ich selbst, welche Inhalte ich in meinem Blog publiziere. Da hilft es auch nicht, dass ihr mit eurer bemittleidenswerten Blogspammerei über die Kommentare als Spam erkannt werdet. Es wird euch auch nicht weiterbringen, mir solche werblichen Mails zu schicken. Zweitens ist und bleibt das Blog keine Werbeschleuder im Content-Bereich. Da ihr das Blog wohl per RSS abonniert habt, wisst ihr genau, dass es sich hier um euch handelt, ohne dass ich euren ganzen Firmennamen nennen muss. Den letzten Respekt habt ihr noch. Drittens möchte ich mich bei euch bedanken. Ja, vielen Dank für diese Anregung zu einem Blogeintrag. Hat mich sehr gefreut – und jetzt bitte – verzieht euch. SEO-Spam tut hier nicht Not. Eure Domains sind jetzt wirklich bei mir im Geist geblacklistet. :)
Veröffentlicht von Mike Schnoor am 17.03.2009 um 09:31 Uhr.
Gestern Abend startete die heiß erwartete Serie “Fringe” von J.J. Abrams auf ProSieben zur Primetime. Selbst ich konnte nicht widerstehen, diesem Mystery-Highlight aus dem Weg zu gehen. Ich genoss es förmlich, die Neuauflage eines “X-Files Reloaded” mit Verschwörungstheorien und paranomalen Ereignissen zu schauen. Mein persönliches Fazit ist: Abgefahren und ganz nett, nach dem Pilot muss sich zeigen, ob für mich ein Dauerbrenner daraus wird. Ein Bekannter teilte mir aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen als “Programmscout” mit, dass “Fringe” in den USA nur eine kleine Fangruppe hätte. Die Story sei zu schwierig für das Massenpublikum, ein Erfolgshit wie “LOST” hätte sich aus “Fringe” nicht entwickelt. Nun gut, nicht jeder Zuschauer steht auf Verschwörungstheoretiker mit paranormalem Wissenschaftsgewussel.
Was ich als tendenzieller “Nichtgucker” aber an den Tagen davor verpasst hatte, erschloss sich mir erst durch die aufmerksamen Äuglein der DWDL-Redaktion. Im Vorfeld zum Serienstart von “Fringe” schaltete ProSieben entsprechende Werbespots, die wie ihre hauseigene “Newstime”-Nachrichten aufgemacht waren. Der Anchorman des Senders, Michael Marx, berichtete in Form einer Breaking-News-Ausgabe über mysteriöse Ereignissen in den USA mit Szenenbildern der neuen Serie. Werbung beeinflusst die Menschen zielgerichtet zwecks kommerziellen Handlungen. Werbung spricht emotionale und informierende Botschaften aus. Werbung animiert als absatzfördernde Kommunikation zum Konsum. Doch eines ist Werbung nicht: am Rande des guten Geschmacks.
Diese Marketing-Aktion hat jetzt sehr viel Aufmerksamkeit intensiv erregt, die Öffentlichkeit erfolgreich vereinnahmt und die Jugendschützer auf den Plan gerufen. Solche Werbeverwirrungen sollten meiner persönlichen Meinung nach in keiner Weise im vorabendlichen Programm ausgestrahlt werden. Laut DWDL wird die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM) ein Prüfverfahren gegen den Sender einleiten. Immerhin scheinen sich diese Werbemaßnahmen für den Sender ausgezahlt zu haben. Die Einschaltquoten sprachen wiederum für sich. Doch ob dies an der Serie oder an den Werbespots lag, entscheiden die Zuschauer in den kommenden Wochen.
Veröffentlicht von Mike Schnoor am 17.03.2009 um 08:56 Uhr.
Endlich ist es soweit! Unsere Branche vergibt ihre höchsten Preise. In den Köpfen jedes PRlers schwebt mittlerweile das Wort “PR-Preis” so greifbar nah. Doch ich musste beim “Headline-Screening” dieser Meldung am gestrigen Tage schon etwas schmunzeln, obwohl ich ja genau wußte, welcher Inhalt der Meldung folgt: “Der Internationale Deutsche PR-Preis” ist ausgeschrieben.
Momentchen – gleich international und deutsch? Bedarf der diesjährige “Internationale Deutsche PR-Preis” mit genau dieser neuen Namensgebung jetzt Erklärungsnot? Sind wir jetzt international, oder sind wir jetzt deutsch? Gibt es einen territorialen Mix? Sind besondere internationale Agenturen oder PRler gefragt, die sich speziell auf dem deutschen Markt von der Öffentlichkeitsarbeit beflügelt fühlten? Oder sind doch nur Deutsche von diesem Preis angesprochen, die sich auf internationaler Ebene mit einer gewagten Aktion einen Namen machen konnten? Stop, Cut!
Natürlich ist mit dem diesjährigen PR-Preis der gesamte deutsche Sprachraum gemeint, sprich Deutschland, Österreich, die Schweiz und im Prinzip jede Region, wo noch Deutsch gesprochen und geschrieben wird. Um es aber einfach zu erklären: Zielgruppe sind deutschsprachige PRler oder Agenturen mit deutschsprachigen Kampagnen – natürlich sehr gerne mit internationalem Flair!
Vergeben werden in diesem Jahr folgende Preise:
Der Internationale Deutsche PR-Preis 2009 in insgesamt 24 Kategorien
Der Deutsche Image-Award für Manager und ihre Kommunikationsberater
Kommunikator und PR- Kopf des Jahres
Albert Oeckl-Preis als akademischer Nachwuchspreis
inkom. Grand Prix für Mitarbeiterzeitschriften
sowie die Auszeichnung für die besten Prüfungen zum PR-Berater/-Referent (PZOK)
Im Prinzip besteht die Möglichkeit, dass jeder hier Punkten kann. Also ran an die Bouletten und ran an den Speck! Denn eines ist sicher: Der Einsendeschluss der Bewerbungen ist der 30. April 2009.
Veröffentlicht von Mike Schnoor am 16.03.2009 um 14:18 Uhr.
Heute erlebe ich die Auswirkungen eines sehr nachdenklichen Montags. Manche mögen’s heiß, manche mögen’s eher kalt – und manche möggen Twitter. Eine schöne, aber sehr anstrengende Parodie zu Twitter hat Lisa Nova gemacht. Das Video rockt mit der perversen Sucht des “Follow Me” Prinzips und der gepitcht schnellen Stimme der Protagonistin.
Das Verhalten im Video demonstriert meiner Meinung nach die Relevanz von Twitter in unser aller Köpfen. Wir erleben den Zeitgeist der ansteckenden Suchtkrankheit von 140 Zeichen hier im Schnelldurchlauf. Kompakter Bullshit von diversen Tweets als durchgängiges Video. Einerseits ist das Video absolut köstlich gedreht und geschnitten, andererseits stimmt es mich nachdenklich. Kommunizieren wir noch oder leben wir in einer Hemmschwelle, die durch die besagten 140 Zeichen begrenzt wird? Wer formuliert denn noch längere Sätze. Kürzen wir uns nicht selbst und verstümmeln wir die Kommunikation nicht? Twitter lebt. Die Medien lieben es. Die Nutzer sind begeistert davon. Bald wird auch der Rest unserer Freunde und Verwandten einen Twitteraccount haben und die kleinen Belanglosigkeiten des Lebens rausposaunen. Ich freue mich manchmal innerlich, wenn “Twitter is down” unser aller Leben beflügelt. Microblogging kann ja so verrückt sein… und Lisa Nova kam damit bestimmt auf so manch neue Follower. :)
Veröffentlicht von Mike Schnoor am 09.03.2009 um 14:42 Uhr.
Die ganz klassische Netwerk-Theorie geht von Verknüpfungen aus, die einzelne Punkte in einem Netzwerk über verschiedene Spezifizierungen und Zusammenhänge miteinander logisch verknüpfen. Verwandschaft, Freundschaft, sexuelle Beziehungen, Werte, Visionen, Ideen, Gefallen oder Missfallen, Konflikte, Harmonie, Handel, Geschäftsbeziehungen – dies sind Beispiele dieser Netzwerklogik zwischen Individuen oder Organisationen. Bedenken wir hierbei, dass das gesamte deutsche Internetpublikum laut einer aktuellen ComScore Analyse im Januar 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 37,6 Millionen Besucher wuchs, fragt man sich schon, wie hoch der Anteil von Social Networks in diesem Nutzungszeitraum ist:
Unter den Seitenkategorien mit den höchsten Zuwächsen befanden sich Multimedia (um 36 Prozent auf 23,8 Millionen Besucher), soziale Netzwerke (um 36 Prozent auf 23,6 Millionen Besucher), Unterhaltung (um 30 Prozent auf 29,2 Millionen Besucher) und Instant Messengers (um 25 Prozent auf 19,4 Millionen Besucher).
Laut Meldung ist der Zuwachs um 36 Prozent auf 23,6 Millionen Besucher für Social Networks unglaublich enorm. Doch was misst ComScore da wirklich? Sind es ausschließlich Social Networks wie XING, LinkedIn, MySpace oder FaceBook? Bekommen hier Social Media Angebote eine tragende Rolle? Scheinbar ist alles dabei vertreten, wenn man das ganze Internet vermisst. Überraschende Gewinner der Analyse sind Yasni.de und Pennergame.de – doch sind das Social Networks? Yasni ist rein oberflächlich gesehen eine Personensuchmaschine, die für meinen persönlichen Geschmack recht wenig soziale Interaktion bietet. Ein reiner “Ego Dienst” oder pauschaler Einblick in das Leben für diverse Personaler und Headhunter kann kaum ein Social Network sein – sollte Yasni das anders sehen, freue ich mich auf einen anregenden Kommentar. Pennergame ist ein Browserspiel – was für diverse Zeitgenossen einen täglichen Zeitvertreib darstellen kann, zeigt ebenfalls wenig vom Charakter klassischer Netzwerke. Man muss sich heute wirklich fragen, was nun Social Networks eigentlich sind!
Doch warum ich das hier im Blog aufschreibe, das ist einfach erklärt: Mir fällt in letzter Zeit verstärkt auf, dass diverse ComScore Meldungen über den deutschen Markt den Anschein erwecken, nicht vollständig recherchiert zu sein oder Informationen falsch zu interpretieren. Entweder ist der Markt um viele Anbieter größer oder nicht richtig abgebildet, oder es werden Aussagen getätigt, die sich für nationale Zahlenfetischisten wirklich nicht erschließen. Sollte man dabei lieber schmunzeln, statt in die Kritik zu gehen? Statistiken sollte man nur nach ausführlicher Prüfung trauen. Ich gehe davon aus, dass diverse Online-Nachrichtenportale oder auch das eine und andere Fach- und Branchenmagazin die ComScore Meldung und die schönen Tabellen in dieser ursprünglichen abdrucken werden. Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. :)
Veröffentlicht von Mike Schnoor am 06.03.2009 um 14:43 Uhr.
Zwar konnte ich in den vergangenen Tagen aufgrund vieler offlinebedingten Aktivitäten und Projekte mich nur stiefmütterlich um mein Blog kümmern, möchte dafür heute aber einen kleinen Erfahrungsaustausch machen. Ich habe anhand meiner eigenen Blogeinträge gemessen, dass es wirklich ideale Zeiten für einen neuen Blogeintrag gibt. Natürlich hängt alles von der Zeitzone eurer Leser ab, ich beziehe mich primär auf Deutschland. Generell sehe ich zwei Kernzeiten für gute Blogeinträge. Ein Negativbeispiel darf natürlich nicht fehlen.
Toptime: 8-11 Uhr
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Normalerweise lesen die Menschen die Blogs als aller erstes zu Hause oder im Büro. Wer in der Zeit einen neuen Artikel raushaut, kann gut Punkte machen. Andere Blogger nehmen einen solchen Artikel gerne auf. Ebenfalls lesen Journalisten das Blog. Manchmal generiert sich auch ein Onlinebericht bei einem guten Fachmedium daraus.
Pausenzeit: 14-16 Uhr
Entweder nach der Mittagszeit oder kurz vor der Kaffeezeit bequemen sich viele Leser zum Lesen. Diese Zeit kann man auch ausnutzen und ein aktuelles Tagesgeschehen aufgreifen und kommentieren. Vor allem wirkt ein Artikel in dieser Zeit, weil einige Bürohengste genau dieses Zeitfenster nutzen, um nach dem morgendlichen Blog-Genuss auf neue Perlen zu stoßen.
NO-GO Zeiten
Generell bezeichne ich hier die Zeit ab 22 Uhr als problematisch, außer es liegt ein hoch aktuelles Thema an. Als Persönlichkeiten haben alle Blogger jedoch immer noch ein Privat- bzw. Familienleben. Es könnte zu illustren Fragen führen, warum um 4 Uhr morgens gebloggt wird. Daher würde ich nach Mitternacht nur sehr ungerne einen Blogeintrag veröffentlichen. Falls jemand um die Zeit aktiv schreiben möchte, kann man ja auch den Blogeintrag am nächsten Tag veröffentlichen. :)
Für die restlichen Zeiten gilt: Dazwischen ist es natürlich nie verkehrt, etwas zu schreiben. Es hängt auch immer von den Lesegewohnheiten eurer Leser ab, wie stark sich das zeitliche Bloggen auf sie zum Positiven hin auswirkt. Dazu noch eine Empfehlung zur Einteilung nach Wochentagen. Denkt vielleicht wie ein Verleger. Wann erscheinen die meistgelesenen Zeitungen und Zeitschriften? Je nach Medium hat man sich auf seit Jahren etablierte Tage eingefahren. Die W&V und die Horizont erhalte ich als Fach- und Branchenmedien am Donnerstag, alle zwei Wochen erscheint kress zum Freitag, die Internet World Business wiederum am Montag. Gebt euren Blog-Lesern ein Gefühl für Regelmäßigkeit und Kontinuität – etwas, das ich leider im Moment hier im Telagon Sichelputzer nicht direkt verfolge – doch es hilft unglaublich.
Hier ein Beispiel für eine mögliche Zeitplanung:
Inhaltlich gute Artikel für Montag bis Mittwoch einplanen.
Für Mittwoch, Donnerstag und Freitag lohnen sich Folgestories oder mitunter exklusive Kracherthemen.
Amüsante Randdetails, Features oder Themen zu externen Aktionen laufen gut am Wochenende.
Weniger interessante Artikel sind eher etwas für die Zeit zwischendurch, falls Themenlosigkeit dominiert.
Nicht zu verachten sind automatische, zeitgesteuerte Postings, die man mittlerweile über nahezu jede gängige Blogsoftware einsetzen kann. Wer fünf gute Themen in zwei Stunden ins Blog jagt, kann das lieber auf mehrere Tage auslagern.
Außerdem sollte jeder “Fachblogger” sich zwischen Harmonie oder Disharmonie mit anderen Medien entscheiden: Themenspezifische Artikel können an die regelmäßige Erscheinungsweise von größeren Printtiteln angepasst werden. Ich orientiere mich stark an den Branchenmagazinen (s.o.), aber man kann sich gut an techniklastigen Monatstiteln orientieren, an Unternehmertum-/Wirtschaftsblättern, oder an so ungefähr allem, was man unter “Lifestyle”, “Mode” oder “Essen/Trinken” verstehen kann. Film- und Kinohighlights wären klassisch für die Mitte der Woche zu platzieren, wenn die Leser nach Entscheidungsgrundlagen für Donnerstag als typischen Kino-Tag suchen.
Was hier natürlich weniger berücksichtigt ist, ist ganz klar das Microblogging mit Twitter und Konsorten. Das ist zu fast jeder Tageszeit möglich, manchmal jedoch verwundert es mich schon, wie viel Zeit so manche gestandene Menschen haben, um als Dauer-Tweeter sich einen Namen zu machen. Vielleicht haben ja andere Blogger ähnliche Erfahrungen gemacht. Wie steht ihr zu dem Thema und was sind eure Erfahrungen mit Blogposts? Oder spreche ich hier doch zu stark aus der Sichtweise eines Medienmenschen und PRlers? Ich freue mich auf eure Kommentare! :)
Mein Name ist Mike Schnoor und ich bin der Autor dieses Weblogs. In diesem Umfeld schweife ich textlich aus und präsentiere ich dem frivolen Internetuser alles, was das Herz begehrt. Die Themen meines Medienblogs handeln von Public Relations, Social Media, Marketing, Kommunikation, Weblogs, Microblogging und natürlich die gesamte Medienwelt. Jeder Leser ist gerne dazu eingeladen, seine eigene Meinung zu den von mir aufgegriffenen Themen in den Kommentaren zu teilen. Ich freue mich darauf! :)
Aktuelle Diskussionen
Dennis G.: So ein Quatsch! Da freuen sich die Leute total, daß sie...
Mike Schnoor: @50hz – Danke für den Hinweis zum Formular. Das...
Sebastian: @Mike In keinem Fall muss man dafür sein. Aber wie...
50hz: Der Widerspruch ist nicht begrenzt. Die Grenze gilt nur für...
Mike Schnoor: @Sebastian – Muss man denn unbedingt “für...
Sebastian: Alter Schwede, da bin ich aber auch mächtig erstaunt....
Mike Schnoor: @50hz Nein, mir geht es nicht um ein bestimmtes Gesetz...
50hz: Oh, Mike. Ist das Satire? Oder hast Du Dich hier mächtig...
Dennis: Der Blumenkübel war echt Klasse dieses Jahr. Er ist...