Mitarbeiter treiben den Wandel an

Die Analysten von Gartner schätzen, dass bereits im Jahr 2014 ca. 90 Prozent aller Unternehmen die privaten Endgeräte ihrer Angestellten offiziell unterstützen werden. Bereits jetzt denken etliche IT-Verantwortlichen laut darüber nach, wie viel Geld sich einsparen lässt, wenn man Angestellten einen jährlichen Zuschuss zu ihren bevorzugten Geräten gibt, statt sie traditionell mit weitgehend einheitlicher Hard- und Software auszustatten. Bei großen internationalen Konzernen kommen da pro Jahr Einsparungen ind Millionenhöhen zusammen, berichtet etwa ein Dienstleister, der Großkunden in der Luftfahrtindustrie betreut.

Dieser Wandel wird durch das steigende Angebot mobiler Anwendungen in der Cloud und deren Nutzung vor allem durch Mitarbeiter der Generation “Digital Natives” getrieben. “Digital Natives” sind Menschen, die mit dem Internet und sozialen Netzwerken aufgewachsen sind. Langsam setzt sich auch bei konserativen Unternehmen die Erkenntnis durch, dass man den Wettbewerb um Talente verlieren wird, wenn man seine Mitarbeiter dazu zwingt, mit Geräten und Anwendungen zu arbeiten, die weder intuitiv und komfortabel zu bedienen sind nich umfassende virtuelle Vernetzung mit Kollegen, Kunden, Partnern und sozialen Netzwerken ermöglichen.

Es ist also kein Wunder, dass Firmen wie Cisco, Microsoft, IBM, VMware über Angebite sprechen, die Sprach und Bildtelefonie mit Collaboration-Lösungen verbinden. Diese könnte man zusammenfassend als “Facebook fürs Unternehmen” beschreiben.