The next stupid thing…

…ist es, wenn man eine Blogrolle überhaupt erstmals einführt und dann dabei diejenigen User nicht beachtet, die die eigentlichen Poweruser sind. Natürlich möchte ich niemandem in die Suppe spucken, da auch ich ein Corporate Blog pflege und hege und auch die Blogrolle etwas außer Acht gelassen habe - sie steht seit einer Ewigkeit in der Form wie ein Fels in der Brandung. Daher glaube ich, dass ich mir schon eine gute Lösung für die zahlreichen Blogger ausdenken werde, wenn mal ein Update ansteht. Kommt Zeit, kommt Rat… und im Moment bin ich sehr inspiriert davon.

Doch jetzt meine offene Frage: Wie kann man in einem Corporate Blog die Blogrolle bestmöglich darstellen und den Großteil aller Beteiligten zufrieden stellen? Die Corporate Blogs sind so unterschiedlich wie der Sand am Meer, es eint sie jedoch immer das Ziel zu kommunizieren. Doch was kommuniziert man meistens? Informationen über die Dienstleistungen, Produkte und den Markt. Neuigkeiten und Veränderungen, technischer Krimskrams oder auch mal ein wenig theoretisches Fachsimpeln. Kurz gesagt - der Mensch als Kunde, User oder Rezipient steht nicht im Vordergrund. Irgendwie kommt das auch ein wenig komisch daher, wenn man sich im “User-Generated” Zeitalter bewegt, dass man immer von sich selbst spricht. Natürlich darf es nicht wegfallen, die breite Öffentlichkeit über seine aktuellsten Informationen zu benachrichtigen - aber die kleine menschliche Komponente fehlt manchmal. Selbst ich muss mir das hinter die Ohren schreiben.

Meiner Meinung nach ist daher die Anerkennung der Menschen, die in einer Community aktiv beteiligt sind und ihr auch Inhalte beisteuern, das größte, was für die User existiert. Man kann jetzt natürlich wieder behaupten “Nein, das ist aber so und so…” - ich bleibe jedoch dabei. Schließlich ist es das “Wir” und das “Gemeinsam”, was derzeit in allen Köpfen hängt. Das Thema der Anerkennung ist neben den Usern gerade auch für Blogger sehr wichtig, da sie über verschiedene Kanäle in jeglicher Tiefe und Breite kommunizieren. Es sorgt daher für viel kontroverse Diskussionen, die (so glaube ich) selten öffentlich geführt werden. Letztendlich verlangt der Mensch in seinen Grundbedürfnissen nichts anderes als Aufmerksamkeit in Form von Selbstverwirklichung und Sozialer Anerkennung (siehe Maslow für den rudimentären Ansatz). Einem Blogger diese zwei der relevanten psychologischen Aspekte auch schmackhaft zu machen, bedeutet letztendlich, dass man den Blogger für alle positiven Erfahrungen schätzt - und in quasi “umarmt”… dabei aber immer ernst nimmt und absolut respektiert. Ich hoffe, dass wir doch irgendwie das hinbekommen werden.

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